RD6 Oulton Park

Das Finale der Widberg Series 25/26 auf dem traditionsreichen Oulton Park Circuit stand ganz im Zeichen der Spannung. Bereits vor dem Rennwochenende wurde gerechnet, analysiert und taktiert – die Meisterschaftsentscheidungen waren offen, und die Nervosität im Fahrerfeld deutlich spürbar.

Sowohl das Freie Training als auch das Qualifying boten den Zuschauern Motorsport auf höchstem Niveau. Die Strecke, bekannt für ihre schmalen Passagen und Höhenunterschiede, verlangte absolute Präzision. Im Qualifying wurde es extrem eng: Vier Fahrer lagen innerhalb derselben Sekunde, ein eindrucksvoller Beweis für die Leistungsdichte der Serie. Am Ende sicherte sich Simon Wisard die Pole Position vor Sandro Küpfer, Janis Weber und Willy Visini. Dahinter folgten Simon Mathys, André Tschäppät, Sascha Roth, Andri Hofer, Adem Gashi, Samuele Sasso, Oliver Freudling, Yves von Büren und Michi Kölliker.

Der Rennstart verlief sauber und ohne Zwischenfälle. Doch schnell zeigte sich, wie schwierig Überholmanöver in Oulton Park sind. Trotz der engen Strecke kam es zu mehreren Unfällen, gleichzeitig aber auch zu intensiven Dreikämpfen, die das Publikum begeisterten.

Im ersten Drittel des Rennens übernahm Sandro Küpfer die Führung. Mit konstanter Pace und absoluter Kontrolle setzte er sich an der Spitze ab und liess keinen Zweifel an seinem Siegeswillen aufkommen. Simon Wisard blieb hartnäckig dran, wusste jedoch, dass ein solides Ergebnis ausreichen würde, um sich einen Podiumsplatz in der Gesamtwertung zu sichern.

Besonders unter Druck standen André Tschäppät und Janis Weber: Beide durften das Rennen nicht mehr als fünf Plätze hinter Wisard beenden, um ihren Platz auf dem Gesamtpodium zu verteidigen. Mit konzentrierten und fehlerarmen Fahrten gelang ihnen genau das – ein starkes Zeichen unter Finalbedingungen.

Ein herausragendes Rennen zeigte auch Willy Visini, der sich mit einer überzeugenden Leistung den dritten Platz in der Tageswertung sichern konnte.

Tageswertung – Oulton Park

1️⃣ Sandro Küpfer
2️⃣ Simon Wisard
3️⃣ Willy Visini
4️⃣ Sascha Roth
5️⃣ André Tschäppät
6️⃣ Janis Weber
7️⃣ Yves von Büren
8️⃣ Oliver Freudling
9️⃣ Adem Gashi
1️⃣0️⃣ Andri Hofer
1️⃣1️⃣ Michi Kölliker
1️⃣2️⃣ Simon Mathys
1️⃣3️⃣ Samuele Sasso (DSQ)

Mit diesem intensiven und emotionsgeladenen Finale ging eine hochklassige Saison der Widberg Series 25/26 zu Ende – geprägt von Fairness, Spannung und echtem Motorsportgeist. Ein würdiger Abschluss einer starken Rennserie.

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