Der zweite Lauf des Widberg Cups 25/26 führte das Fahrerfeld nach Japan auf den technisch anspruchsvollen Okayama International Circuit. Nach einem intensiven Qualifying sicherte sich Simon Wisard erneut die Pole Position, gefolgt von Janis Weber, Willy Visini, Michael Eising und André Tschäppät. Dahinter reihten sich Sascha Roth, Simon Mathys, Jerome Kräuliger, Michi Kölliker, Yves von Büren, Andri Hofer, Oliver Freudling, Samuele Sasso und Adem Gashi ein.
Im Gegensatz zum hektischen Saisonauftakt in Sonoma verlief der Start zunächst deutlich ruhiger – jedoch nur bis zum Erlöschen der Ampel. Simon Wisard zeigte sich zu optimistisch und löste mit einem Frühstart eine Durchfahrtsstrafe aus, die seine Hoffnungen auf einen frühen Vorsprung sofort zunichtemachte. Bereits in Kurve 4 kam es zum ersten größeren Zwischenfall, in den gleich vier Fahrer verwickelt waren.
Auch Janis Weber erwischte es früh: Beim Versuch, Druck auf Wisard aufzubauen, überschätzte er den Grip und rutschte selbst ins Aus. Vom Ende des Feldes startete er fortan eine sehenswerte Aufholjagd.
Während Wisard nach seiner Strafe im Mittelfeld festhing und sich zusätzlich kleinere Fehler erlaubte, setzte sich an der Spitze ein neuer Mann fest: Michael Eising übernahm die Führung von Willy Visini und zeigte eine beeindruckend fehlerfreie Performance. Mit konstanten Rundenzeiten und klarem Fokus fuhr er souverän zum Tagessieg.
Dahinter glänzte André Tschäppät, der das ganze Rennen über stabil und kontrolliert unterwegs war und verdient den zweiten Platz holte.
Der Kampf um Platz 3 wurde zum Highlight des Tages: Willy Visini, Janis Weber und Sascha Roth lieferten sich über weite Strecken einen packenden Dreikampf. Nach den Boxenstopps fanden sich die drei erneut Stoßstange an Stoßstange wieder – über die gesamte zweite Rennhälfte trennten sie zeitweise weniger als eine Sekunde. In der letzten Runde behielt Willy die Ruhe und sicherte sich den dritten Podestplatz, knapp vor Janis und Sascha.
Dahinter komplettierten Simon Wisard und Simon Mathys die Plätze 6 und 7. Es folgten Andri Hofer, Samuele Sasso, Jerome Kräuliger, Yves von Büren, Adem Gashi, Oliver Freudling und Michi Kölliker, der das Rennen aufgrund eines Motorschadens leider vorzeitig beenden musste.
Nach einem intensiven Tag geht der Widberg Cup weiter nach Australien:
Am 07.12 wartet der legendäre Mount Panorama Circuit in Bathurst – eine der anspruchsvollsten Strecken der Welt und garantiert für Spannung pur.
