Der enge und technisch anspruchsvolle Valencia Street Circuit bot beim diesjährigen F1 2013 Rennen spektakuläre Szenen, spannende Zweikämpfe und starke fahrerische Leistungen über die gesamte Renndistanz.
Bereits im Freien Training über 30 Minuten zeigte sich ein enges Leistungsfeld, in dem sich die Favoriten auf die Qualifikation vorbereiteten. Im anschliessenden 30-minütigen Qualifying sicherte sich Sandro Küpfer mit einer beeindruckenden Runde die Pole Position, gefolgt von Samuele Sasso, Andri Hofer, Marc Gonschiorek und Simon Neuenschwander. Dahinter reihten sich Elia Sasso, Jan Neuenschwander, Markus Burki, Martin Schaller, Felix von Reding, Dominic Kaegi, Zino Zurbuchen und Sascha Epprecht ein.
Beim Rennstart nutzte Sandro seine Pole perfekt aus, setzte sich früh ab und baute in den ersten Runden einen komfortablen Vorsprung auf. Das Feld sortierte sich schnell, und die Strategiephase begann – bis nach gut 20 Minuten das Safety Car ausrückte und das Feld wieder zusammenführte.
Beim Restart kam es zu mehreren packenden Duellen. Besonders bitter erwischte es Simon Neuenschwander, der in der letzten Kurve von der Strecke gedrängt wurde und sich am Ende des Feldes wiederfand. In der Folge prägten intensive Zweikämpfe, einige kleinere Kollisionen und sehenswerte Überholmanöver das Renngeschehen.
An der Spitze blieb Sandro Küpfer unantastbar. Mit ruhiger Hand und konstanter Pace fuhr er dem Feld davon und sicherte sich souverän den Sieg mit rund 30 Sekunden Vorsprung auf Jan Neuenschwander, der sich nach einer starken zweiten Rennhälfte Platz zwei sichern konnte. Samuele Sasso kämpfte sich nach einem schwierigen Mittelteil eindrucksvoll zurück und komplettierte das Podium auf Rang drei.
Hinter ihnen folgten Andri Hofer, Marc Gonschiorek, Felix von Reding, Markus Burki, Simon Neuenschwander, Martin Schaller, Dominic Kaegi, Zino Zurbuchen und Sascha Epprecht. Elia Sasso musste sein Rennen nach einem heftigen Unfall frühzeitig beenden.
Das Event bot alles, was sich Motorsportfans wünschen: Spannung, Strategie, Dramatik und ein verdienter Sieger. Sandro Küpfer unterstrich seine Dominanz eindrucksvoll und setzte mit seinem Sieg auf dem anspruchsvollen Stadtkurs von Valencia ein starkes Ausrufezeichen.
